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↓ 26.10.01 12:03
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Viel wichtiger als Kunst. Besuche meine Liebe in Sevilla ! Que bonito ! ↓ 26.10.01 11:59 memo (0)
Longing for Wilmington ist eine Installation der Kalifornierin Won Ju Lim, die seit gestern im Kunstmuseum Siegen zu sehen ist.
Da freut es mich schon mehr, daß die Vorstandsvorsitzende des A*Logs dann und wann hier vorbeischaut. A heartly welcome. ↓ 25.10.01 18:24 memo (5)
Aus dem ehemals sinnvollen E-Mail Verteiler eines Studienganges: Ich habe aus den Niederlanden dummerweise Münzen im Wert von 19, 75 Gulden ( = 17, 80 DM) mitgebracht. Die deutschen Banken tauschen das Geld leider trotz Euroumstellung nicht. Fährt von euch jemand in den nächsten Monaten in die NL und würde mir die Gulden in DM tauschen? Bei mir gibt es natürlich auch das Buch + Lösungsbuch (beides als Kopien) + Klausuren + Unterrichtsunterlagen + Übungsheft. Verhandlungsbasis: 15 Mark Fahre nächste Woche Mittwoch in Richtung Marburg/Frankenberg/Bad Wildungen. Wer also mal wieder die Heimat sehen will, weil er hofft, dass es dort nicht regnet. Ich habe einen tollen Sessel zu viel und wuerde diesen gerne verkaufen. (Preis: 30,-)Dazu stehen bei mir zu Hause 2 Lattenroste a 90cm fuer ein Doppelbett samt der dazu passenden Latexmatratzen !Alles super in Form (NEUWERTIG!) und trotzdem BILLIG !!! (Preis: 280,-DM ......nebenbei gesagt, NEU wuerde das ein Vermoegen von ungefähr 1000,-DM kosten). Also, wer zuerst kommt.....lalala. Bitte Selbstabholung organisieren, alles kann bei mir vorher begutachtet werden, ich wohne direkt an der Uni! Habe Winterreifen für DM 280,- zu verkaufen - hier die Angaben: 4 Winterreifen auf Stahlfelgen, 155/70 R 13 Q (z.B. Ford Fiesta), Firestone FW 930, 1 Winter gef.. Folgendes Angebot an Euch : 1) Schmolke&Deitermann-Rewe-Buchi, 2) Lösungsbuch (Kopie), 3)Vorlesungszusammenfassungen, 4)Lösungsklausuren. Auch ich möchte meine Unterlagen loswerden. Schmolke/Deitermann "Industrielles Rechnungswesen, GKR" + Übungsbuch und Lösungsheft + Aufgabenheft 20 DM Ich fahre am Mittwoch abend oder Donnerstag vormittag ( 31.10 / 1.11)nach Bremen und suche Mitfahrer, die um diese Zeit ebenfalls in den Norden wollen. Sonntag gehts wieder zurück. Ich verkaufe ebenfalls das offizielle ReWe-Material für alle die bei Kunert sind: Schmolke/Deitermann "Industrielles Rechnungswesen, GKR"+ Übungsbuch und Lösungsheft (unbenutzt)zusammen mit einigen Übungsklausur und Zusammenfassungen zur Kunert-Veranstaltung für 25 DM bei... Auch ich möchte mein Rewe-Buch (21. Auflage) von Schmolke/Deitermann verkaufen. Bei Interesse bitte melden. Ich verkaufe (die Sachen kann man für die Vorlesung "Buchführung und Abschluss" bei Herrn Kunert gebrauchen)Schmolke/Deitermann "Industrielles Rechnungswesen, GKR"+ Übungsbuch und Lösungsheft. Gibts für 20 DM bei... ↓ 24.10.01 16:52 memo (0)
Eine kleine Rezension dessen, was im deutschen Fernsehen in Zeiten des Krieges vor sich geht. Thomas Tuma über Willemsen, Virilio & und Co und Verona. ↓ 23.10.01 15:42 memo (0)
Die Magische Kanäle. Neu. ↓ 22.10.01 15:52 memo (1)
Hallo Gnurps. Hallo MacUser. Jetzt besser mit dem Buchstabenabstand?
Habe vor kurzem einen Tracker auf meine Seiten angesetzt und jetzt geht das wohl los mit den zweifelhaften Suchanfragen. Das liegt wohl an der Natur eines Weblogs, denn die Begriffe "Matura"+"Sex" tauchen natürlich in zwei verschiedenen Einträgen auf und bedeuten nicht, dass ich meine Reifeprüfung in der Disziplin Sex absolviert habe.
Seit ziemlich genau zwei Jahren lebe ich ja nun in Siegen, dem Niemandsland zwischen Ruhrgebiet, Rheinland und Frankfurt. Kein Grund dort zu leben, es sei denn es gibt an einer kleinen Uni den außerordentlichen Studiengang der Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung; so hieß es zumindest; ziemlich genau vor zwei Jahren. Soweit so gut. Jetzt habe ich also schnell begründet warum ich den Leser mit den vorherigen Zeilen genötigt habe und kann endlich zum Punkt kommen. Denn Siegen ist die Stadt Brücken. Gut, Venedig ist wiederum was ganz anderes. Den Vergleich kann und will natürlich niemand führen, denn hier geht es vielmehr um das unstillbare Verlangen, über alles eine Brücke bauen zu müssen. Und diese Brücken queren nicht nur das Siegtal, wie die wirklich riesige Siegtal-Brücke, nein, sie werden auch längs des Siegtals geführt. Und das verwundert schon, denn eigentlich gibt es ja längs eines Tales nicht sonderlich viel zu überbrücken. Nun ja. Für mich ist diese Manie und dieses Kuriosum Grund genug, ein fotografisches Brücken-Projekt zu planen. Sicherlich gibt es Leute, die Brücken eine gewisse Ästhetik zu sprechen. Ich sehen das eher zwiespältig und sehe auch unvorstellbare Mengen von Beton und Eisen inmitten einer Landschaft.
Ahhhh, kann jemand diesen unausstehlichen "Jetzt-sag-ich-wie-es-wirklich-war-Terror" um Feldbusch und Bohlen abschalten ? Danke. ↓ 19.10.01 1:01 memo (0)
Ein kleiner Auszug aus der heute erschienenen Ausgabe der Zeit:
Habe die Woche begonnen, "Grammophon, Film, Typewriter" von Friedrich Kittler zu lesen. Passend zum Thema habe ich heute eine Rarität (?) in der Uni gefunden.
Legen sie auf, Prof. Dr. Ernst Feuerbach. ↓ 16.10.01 23:06 memo (0)
Über Mojico ist ja einiges zu lesen. Auf Mojico habe ich noch nicht sonderlich viel gelesen. Hinter Mojico sind jedenfalls ein paar aussagekräftige Meta Tags zu finden.
Update in der Sektion Fotolog. ↓ 15.10.01 17:58 memo (0)
Schade, dass Du nicht dabei warst, Honey. Gestern abend im Stadtgarten: Groove Armada, feine elektronische Musik auf dem schmalen Grad wandelnd, eine gute Mischung aus digitaler und analoger Musik zu spielen. Die Köpfe, beide DJs, drehen Knöpfe und laden sprach- und musiksamples, geben den beat vor und spielen Posaune. Dann findet man noch Bass und Gitarre, Gesang, Trompete und Percussion. Vom Stil her schwer zu beschreiben. Gut tanzbare groovige Elektro Musik. Dabei offenbart sich stellenweise wirklich gute DJ Arbeit. Viele kleinere und größere elektronische Frickeleien, wobei das i-book doch stellenweise zu gut zu sehen war. Ein Fehler wäre es mit Sicherheit, Groove Armada nach bisher drei veröffentlichten Platten als Heroen zu feiern. Wie soll so etwas auch funktionieren? Ich fühlte mich, obwohl mir das Konzert im Grunde gut gefiel, zeitweise merkwürdig unbeteiligt. Nicht wirklich berührt. Obwohl die Stimmung gut war. Die Leute gingen ab, aber irgendetwas fehlte. Ein krasser Unterschied beispielsweise zu St. Germain, die ich vor einem knappen halben Jahr sah. St. Germain spielt in einer ganz anderen Liga. Hat musikalisch viel mehr Qualität zu bieten und ist meiner Meinung nach stilsicherer, jazziger, irgendwie eleganter. Wahrscheinlich kann man die beiden eh` nicht miteinander vergleichen. Die gute analog/digitale Mischung ist allerdings die gleiche. ↓ 14.10.01 18:29 memo (0)
Ah, sehr gut. Photo-blogg. Link via Passe.par.tout ↓ 13.10.01 17:23 memo (0)
Portishead. Für heute genau richtig. Fühle mich wie ein Glas Honig. Gaaanz langsam. Tranig.
Heute bei Buhl. In der Hotline klingelts ohne Unterlass. Habe mich gerade ausführlich zu Chipkartenlesern der Klasse 2 und 3 geäussert. Die 3er werden scheinbar nicht von Mein Geld unterstützt. Dumm das.
John MacArthur, amerikanischer Journalist, über den Krieg gegen Afghanistan. MacArthur schrieb in "Die Schlacht der Lügen" über die Medienpolitik der USA während des Golfkriegs gegen Irak. ↓ 11.10.01 19:27 memo (0)
Rund eine Woche Angriffe auf Afghanistan und viel Zeit zum lesen. Um zu gucken. Dem man sich nicht wirklich verweigern kann. Und dann stellt sich langsam die Frage, wann man "fed up" ist. Wie lange ertragen wir Sofa verwöhnten diesen Zustand eines Fernsehens, daß nur noch vom Terror spricht. Es stellt sich aber auch die Frage, wie eine unheilvolle Verquickung von Krieg und Medien jemals getrennt werden kann. Ob es überhaupt erwünscht ist. Ob es ganz real betrachtet machbar ist. Wobei ich hier gar nicht darauf eingehe, daß Krieg ohne den Einsatz moderner Medien absolut nicht stattfinden kann. Zu diesem Thema möge man bitte hier weiterlesen. Spricht man über ZDF Spezial, spricht man über alle Nachrichtenformate, spricht man über die Vermittlung und den Verkauf von Krieg. Dabei greifen die Redaktionen (auch im print) tief in die Kiste. Wobei es mittlerweile ganze Abteilungen gibt, die sich darum bemühen uns auch jedes so unwichtige Detail mit einer Infografik verständlich zu machen. Ich meine mich zu erinnern, daß eine britische Tageszeitung während des letzten Golfkrieges eine ausklappbare Karte der umkämpften Region druckte. Quasi als centerfold. Logos werden entworfen. N-TV übernimmt das patriotische Design vom Big Brother CNN. Dort entsteht das das Design des Kriegs. Er muss auch akustisch sofort wahrgenommen werden. Fanfaren blasen. Da dreht man sich fix weg von der Spüle.
Aha, das passe.par.tout und seine Fotoausstellung. Gefällt mir gut. Mal gucken, was kommt. Und das Fotografieren ist ja auch `ne schöne Sache. Leider lag sie ein wenig am Boden. Aber das ändert sich scheinbar im Moment.
Wollte grad meine Gedanken sammeln. Das ist dringend nötig, denn oftmals geht mir wirklich viel durch den Kopf. Irgendwelche Gedanken. Um Gott und die Welt. Ich muss die irgendwie in eine Reihe bringen, um sie dann zu artikulieren. Später. Ich habe, warum auch immer, keine Ruhe. Warum schaff ich es nicht, hier mal Sätze mit Ausrufezeichen zu formen? Statt dessen Fragezeichen. ↓ 4.10.01 23:17 memo (1)
Scheinbar ging`s mir nicht alleine so. Mein verzweifelnder Blick in den rechteckigen Horizont am gestrigen Tag der Einheit war scheinbar nicht der einzige, worüber man sich übrigens heute abend auch bei Harald Schmidt herzlich amüsieren konnte. Und auch sonst gestaltet sich die alltägliche Tour durch die wunderbare Welt der Weblogs als recht unterhaltsam. . .Bleibt dem Chronisten nur noch, auf die kleine, wachsende Ausstellung im Fotolog hinzuweisen. Vor Jahren war ich mal in Holzwickede. Und Howi-Town liegt zwischen Dortmund und Unna. Dort gibt es jedefalls einen Flughafen und am Flughafen ist eine Tankstelle. An einem unmöglichen Tag, was Tageszeit und Helligkeit betrifft, verknipste ich einen kompletten Film, um diese Tankstelle zu porträtieren. Vielleicht kennt Tim sie. Weitere Fotografien aus dieser Serie folgen. Morgen wird übrigens alles gut. Dann rutscht der 11.09. ab ins Archiv. Passiert sonst nur in den Nachrichten. Diesmal vielleicht doch nicht... ↓ 3.10.01 23:27 memo (0)
Nochmal Leere: Weblogs lesen, die mich nicht interessieren. Die mich interessieren sind nicht aktualisiert. Nun ja. Eigentlich schon. Vor lauter Einheits-Feierlichkeits-Leere bin ich aus Versehen ein, zwei Mal zu oft am Tag vorbeigekommen. Morgen wird`s besser. ↓ 1.10.01 18:49 memo (0)
Von der Wichtigkeit, ein Fotolog zu haben. Seit ich 16 bin, wenn ich mich recht erinnere, fotografiere ich. Ich begann mit der alten Spiegelreflex meines Vaters. Einer Pentax KM, die irgendwann in den 70ern gebaut wurde. Drei Objektive waren dabei. 28, 50 und 135mm. Und was ich besonders cool fand. Ein Konverter. Der fraß zwar Unmengen von Licht. Dafür hatte ich aber nun ein Fernglas. Die KM sieht klassisch aus. Klar. 70er Jahre eben. Das Gehäuse ist überwiegend silbern. Damals gefiel mir nur die Nikkon F50 (?) besser. Heute sind alle Kameras aus Plastik. Eigentlich bin ich Autodidakt, wie vermutlich jeder Fotograf, oder hat jemand das Fotografieren an der Volkshochschule gelernt? Aber ich hab`s mir eben nur eigentlich selbst beigebracht. Mein Vater erklärte mit die absoluten Grundlagen des Fotografierens. So wie übrigens auch das Fahrradfahren, das Schwimmen oder das Autofahren. Ich erinnere mich, dass ich anfangs nicht verstehen konnte, wie Blende und Belichtung zusammenhängen. Wieso soll ich mir den Kopf darüber zerbrechen, wie ich diese beiden miteinander kombiniere, wenn das Ergebnis doch irgendwie das gleiche ist? Später begriff ich, daß es eben nur ungefähr das gleiche ist. Niemals aber das selbe. Das war der Zeitpunkt ab dem Fotografie für mich interessant war. Gerade noch rechtzeitig. Denn das Ruhrgebiet war bald nur noch Strukturwandel. Höchste Zeit. Denn was mich ständig reizte war alte, brachliegende Industrie. Die Reste von Stahl und Kohle. Die Ruhr, die die Industrie und das Leben, mein Leben an diesem Ort, erst möglich machte. Die Jahrhunderthalle z.B., heute Aufführunsgort für Theater und Symphoniker, zentrales kultiviertes Areal der neu geplanten City-West. Ich erinnere mich noch an den Landstreicher, den ich dort traf. Mit Schuhen aus Autoreifen und Stricken. Eine irre Begegnung. Ob man hier ungestört eine Nacht verbringen könnte, fragte er. Ich glaubte schon. Und er verkaufte mir ein selbst kopiertes Heftchen. Lyrik eines Landstreichers. Damit verdiente er sein Geld. Das Heftchen habe ich nicht mehr. Irgendwann ging es verloren. Ein Foto habe ich auch nicht von ihm gemacht. Oft war ich in der Henrichshütte in Hattingen. Wer erinnert sich noch an die Nachrichten? Irgendwann in den 80ern. Wenn die Hütte stirbt, stirbt die Stadt. Nun, die Stadt lebt noch aber die Hütte wurde nach China verkauft. Ihr Skelett ist heute Industriemuseum. Kurz vorher konnte ich dort noch Bilder machen. Meine Lieblingsfotos. Davor stand der Hüttengrill, den ich unbedingt noch fotografieren wollte. Als ich kam stand nicht mehr Hüttengrill daran. Das war dann auch schon die Zeit als ich die neue Automatik-Kamera hatte. 1994. Ein gutes Jahr später begann ich die Ausbildung im Zeitungsverlag. Nachdem ich mir meinen bekloppt-geilen Traumberuf vom Fotograf in Krisengebieten aus dem Kopf geschlagen hatte. Gut, wirklich drin war er nie. Irgendwie doch immer weit weg. Und das Fotografieren rückte auch weiter weg. Ich arbeitete mittlerweile fest im Verlag. Hatte dementsprechend weniger Zeit. Teilweise auch andere Interessen. Als ich später auszog, um zu studieren und der Arbeit somit auf den letzten Drücker noch den Rücken zu kehren, packte ich meine alten Fotos in den alten Küchenschrank meiner Oma, nach unten in den Keller. |