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↓ 30.11.01 18:07
memo (1)
Freitag, später Nachmittag. Wochende. Was `ne Woche. Ich bin völlig alle. In jeder Beziehung. ↓ 27.11.01 19:50 memo (0)
Bookmark: Vilem Flusser: Kommunikologie ↓ 22.11.01 15:49 memo (0)
Der Fernsehratgeber erinnert mich an ein Hypertext-Seminar im vergangenen Semester. Ich würd` gern wissen was aus Benno Wagners Hypertext-Version Kafkas geworden ist. Stolz berichtete er uns, nach langem Suchen endlich einen Storyspace aufgetrieben zu haben. (Dabei ist das doch gar nicht so schwer!?). Na ja, ich kenn` den nicht. ↓ 18.11.01 23:52 memo (0)
Schön, daß ein 70 Jahre altes Zitat Anklang findet. Allerdings bringt mich schon der kleinste Kommentar ins Schwitzen. In meinem Fall scheint Interaktion nicht nur Freude sondern auch technische Probleme mit sich zu bringen. Zerbrechlich ist so ein zartes Pflänzchen scheinbar allemal. Die Anmerkung, daß schon mal nicht von dem Rezipienten, respektive Konsumenten, gesprochen werden kann, halte ich für richtig. Ob es jetzt das erwähnte Rieplsche Gesetz oder eine alles einlullende Bewußtsteins-Industrie vebrochen hat - oder beide zusammen - kann ich nicht sagen. Mir fällt aber in diesem Zusammenhang noch was ein: Ein Zitat, ha; wahrscheinlich schon arg strapaziert, aber ich hab`s halt grad gefunden: "Sollten sie dies für utopisch halten, so bitte ich sie, darüber nachzudenken, warum es utopisch ist." Der gleiche wie zuvor.
Wetten Dass kenne ich natürlich seit meiner Kindheit. Von Gottschalk habe ich bisher nicht viele Sendungen gesehen. Lippert auch schon nicht mehr, das ewige hektische Rumgehampel und eine Brille, für deren Justage ein einmaliger Besuch beim Optiker genügt hätte, die er aber alle 30 Sekunden mit dem Finger wieder Richtung Haaransatz schieben muß, haben meine Aufmerksamkeit vollends verrauchen lassen.
Ines aus dem Wohnzimmer hat schon recht mit ihrer Vermutung. Wenn man seine Position als purer Konsument aufgibt und beginnt selbst zu produzieren, dann ist das natürlich noch lange kein Garant für prickelnde Interaktion. Aber der Weg ist eben schon korrekt. Und: Nicht alles was man liest ist interaktionswürdig. Ich schließe mich da mit ein und die von Ines beschriebenen Symptome sind ja hier auch - oder eben nicht - zu sehen. Wichtig finde ich aber schon, und das ist ja der Unterschied zu den technischen Möglichkeiten, die sich 1930 und auch noch 1970 vorfanden, daß heute eben das damals geforderte machbar ist. Bedauerlich ist jedoch, daß es eben von der Masse nicht genutzt wird. Das soll sich jetzt gar nicht konkret auf Weblogs beziehen, sondern auf die riesige Masse des Restes, der sich im Netz findet. Mich würd interessieren, was die beiden (Brecht, Enzensberger aber auch Baudrillard) heute dazu sagen (würden). Die beiden erstgenannten würden wohl auf ihre zweite, grundlegende Forderung pochen. Aber die gesamtgesellschaftliche Revolution ist wohl ein wenig zu viel verlangt. Die Bewußtseinsindustrie hat uns schon viel zu lange in ihr Netz gesponnen. Das würden sie auf jeden Fall sagen. ↓ 17.11.01 18:09 memo (0)
Sieht wieder alles so aus wie vorher? Meine Herren, so ein Theater habe ich noch nie gehabt. Scheinbar ist das ein oder andere cgi Skript schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Später vielleicht mehr... ↓ 15.11.01 23:46 memo (2)
Weblogs, Kommentare und die Diskussion: "Man hatte plötzlich die Möglichkeit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man es sich genau überlegte, nichts zu sagen. Und wer waren alle?"
Super, stehe an der Haltesstelle. Seit ein paar Minuten laufen mir zwei Kinder um die Beine. Die Mutter im Gespräch, in dem Moment als sie gefragt wird, wo der zweite Sohn eigentlich sei, wird sie total kirre. Ihr Balg ist nämlich einfach in den nächstbesten Bus rein, der in vielleicht 200, 300 Metern Entfernung noch zu sehen ist, bevor er hinter der nächsten Kurve verschwindet. Riesenpanik, zum Glück stehen sich an der Haltestelle auch zwei Polizisten die Beine in den Bauch, die, ob solcher Dämlichkeit total perplex, die den Bus wohl über Funk an der nächsten oder übernächsten Haltestelle stoppen. ↓ 14.11.01 22:41 memo (1)
Alles klar. Zur Pause 3:0. Rudi wieder großartig (zu recht) und der Fernsehratgeber liegt so was von daneben. Ich werd ihn heute abend mal drauf anquatschen... So gehtet ja nich ! ↓ 14.11.01 22:41 memo (1)
Alles klar. Zur Pause 3:0. Rudi wieder großartig (zu recht) und der Fernsehratgeber liegt so was von daneben. Ich werd ihn heute abend mal drauf anquatschen... So gehtet ja nich ! ↓ 14.11.01 22:41 memo (1)
Alles klar. Zur Pause 3:0. Rudi wieder großartig (zu recht) und der Fernsehratgeber liegt so was von daneben. Ich werd ihn heute abend mal drauf anquatschen... So gehtet ja nich ! ↓ 14.11.01 1:46 memo (0)
Habe gerade einen großartigen Harald Schmidt gesehen. Im Gespräch mit Niels Annen, dem Bundsvorsitzenden der Jugos, äh Jusos (konnt` ich mir ja nicht verkneifen). Nach den üblichen Floskeln und keiner CD Präsentation natürlich Thema Bundeswehr und Afghanistan und die Gewissheit, daß auf diese Art wohl niemand die deutsche Innen- und Außenpolitik so staubtrocken auf den Punkt bringt. Aber im Ernst. Diese Kombination von rasenden Ereignissen überall in der Welt einerseits und einer deutschen Poltik, die wohl nicht das nötige Fahrwerk für all das hat andererseits, halte ich auf jeden Fall für heikel. Wobei es tatsächlich schwer bis unmöglich scheint, momentan funktionierende Politik zu fabrizieren und nebenbei alle Stimmen der Gesellschaft hören zu wollen. Die Frage, was in und mit Deutschland eigentlich passieren würde, wenn es wirklich einmal durch die aktuellen Geschehnisse ärger in Mitleidenschaft gezogen würde, sei gestattet.
Habe gerade einen großartigen Harald Schmidt gesehen. Im Gespräch mit Niels Annen, dem Bundsvorsitzenden der Jugos, äh Jusos (konnt` ich mir ja nicht verkneifen). Nach den üblichen Floskeln und keiner CD Präsentation natürlich Thema Bundeswehr und Afghanistan und die Gewissheit, daß auf diese Art wohl niemand die deutsche Innen- und Außenpolitik so staubtrocken auf den Punkt bringt. Aber im Ernst. Diese Kombination von rasenden Ereignissen überall in der Welt einerseits und einer deutschen Poltik, die wohl nicht das nötige Fahrwerk für all das hat andererseits, halte ich auf jeden Fall für heikel. Wobei es tatsächlich schwer bis unmöglich scheint, momentan funktionierende Politik zu fabrizieren und nebenbei alle Stimmen der Gesellschaft hören zu wollen. Die Frage, was in und mit Deutschland eigentlich passieren würde, wenn es wirklich einmal durch die aktuellen Geschehnisse ärger in Mitleidenschaft gezogen würde, sei gestattet.
Habe gerade einen großartigen Harald Schmidt gesehen. Im Gespräch mit Niels Annen, dem Bundsvorsitzenden der Jugos, äh Jusos (konnt` ich mir ja nicht verkneifen). Nach den üblichen Floskeln und keiner CD Präsentation natürlich Thema Bundeswehr und Afghanistan und die Gewissheit, daß auf diese Art wohl niemand die deutsche Innen- und Außenpolitik so staubtrocken auf den Punkt bringt. Aber im Ernst. Diese Kombination von rasenden Ereignissen überall in der Welt einerseits und einer deutschen Poltik, die wohl nicht das nötige Fahrwerk für all das hat andererseits, halte ich auf jeden Fall für heikel. Wobei es tatsächlich schwer bis unmöglich scheint, momentan funktionierende Politik zu fabrizieren und nebenbei alle Stimmen der Gesellschaft hören zu wollen. Die Frage, was in und mit Deutschland eigentlich passieren würde, wenn es wirklich einmal durch die aktuellen Geschehnisse ärger in Mitleidenschaft gezogen würde, sei gestattet.
Televisionarchive. Über die internationale Medienberichterstattung zum 11.09.2001. ↓ 12.11.01 20:17 memo (0)
Televisionarchive. Über die internationale Medienberichterstattung zum 11.09.2001. ↓ 12.11.01 20:17 memo (0)
Televisionarchive. Über die internationale Medienberichterstattung zum 11.09.2001. ↓ 12.11.01 20:13 memo (0)
Man kann die Welt nicht mal fünf Minuten alleine lassen. ↓ 12.11.01 20:13 memo (0)
Man kann die Welt nicht mal fünf Minuten alleine lassen. ↓ 12.11.01 20:13 memo (0)
Man kann die Welt nicht mal fünf Minuten alleine lassen. ↓ 12.11.01 0:03 memo (0)
Zeit Weblog. Link via weiß nicht mehr. ↓ 12.11.01 0:03 memo (0)
Zeit Weblog. Link via weiß nicht mehr. ↓ 12.11.01 0:03 memo (0)
Zeit Weblog. Link via weiß nicht mehr. ↓ 12.11.01 0:01 memo (0)
Klar, daß so was nicht schmerzlos bleibt. Fährt man Samstag spontan nach Dortmund - normal überlegt man sich das gut :-) - dann sollte eben diesen Samstag auf der FH Design Party verbracht haben. Zumindest die Nacht. Die dauerte genaugenommen ungefähr bis halb sieben und war sehr intensiv. Jetzt ist alles anders. ↓ 12.11.01 0:01 memo (0)
Klar, daß so was nicht schmerzlos bleibt. Fährt man Samstag spontan nach Dortmund - normal überlegt man sich das gut :-) - dann sollte eben diesen Samstag auf der FH Design Party verbracht haben. Zumindest die Nacht. Die dauerte genaugenommen ungefähr bis halb sieben und war sehr intensiv. Jetzt ist alles anders. ↓ 12.11.01 0:01 memo (0)
Klar, daß so was nicht schmerzlos bleibt. Fährt man Samstag spontan nach Dortmund - normal überlegt man sich das gut :-) - dann sollte eben diesen Samstag auf der FH Design Party verbracht haben. Zumindest die Nacht. Die dauerte genaugenommen ungefähr bis halb sieben und war sehr intensiv. Jetzt ist alles anders. ↓ 9.11.01 18:05 memo (2)
Ich rufe schon den ganzen Tag ins Radio, aber nix passiert. Schuld sind die beiden hier und ihre Debatte: In ihrem Zentrum steht die Diskussion um die Funktion und Möglichkeit der technischen Massenmedien, vor allem Rundfunk und Fernsehen. Enzensberger würdigt die frühen marxistischen Autoren Brecht und Benjamin hinsichtlich ihres Bemühens, die Funktion der technischen Medien im Rahmen eines möglichen sozialistischen Gesellschaftsgefüges ausgewogen betrachtet zu haben und nicht, wie die Mehrzahl der Linken Ende der 60er Jahre, lediglich die repressive Funktion der Medien innerhalb eines kapitalistischen Systems wahrzunehmen. Enzensberger geht es vorderhand darum, die emanzipatorischen Möglichkeiten des Mediums zu entdecken. Eine neue Theoriebildung muß daher das theoretische Defizit der 60er Jahre aufarbeiten, das sich darauf beschränkt, die Massenmedien überwiegend mit dem Begriff der Manipulation gleichzusetzen. Wenige Jahre später entsteht Baudrillars "Requiem für die Medien", das versucht Enzensberger Bemühungen um eine Aufnahme der Medientheorie in eine marxistische Gesellschafttheorie zu entkraften. Baudrillard wirft den Marxisten vor, den reinen Kommunikationsprozeß, den Austausch, nicht ordentlich genug recherchiert zu haben. Dieser sei vollkommen unabhängig von gesellschaftlichen Bedingungen und rufe ein Verhältnis zwischen Sender und Empfänger hervor, das Kommunikation grundsätzlich unmöglich mache. Technische Medien basieren nach Baudrillard grundsätzlich auf Signalen, die auf ihre abstrakten Codes reduziert werden. Das Ereignis der Kommunikation wird so liquidiert und ein Tausch kann nicht mehr stattfinden. Die Realitäten (die zu kommunizierenden Ereignisse) werden auf Codes reduziert, die deren Unterscheidbarkeit unmöglich machen. ↓ 8.11.01 22:34 memo (2)
Na ja, viel zu tun, wie bereits erwähnt, dafür macht das Studieren wieder Spaß. Habe lange kein Seminar besucht, in dem 20 Minuten freiwillig nachgespielt wird. Die Medienethik angesichts der aktuellen Ereignisse macht`s möglich. Gerne.
Während andere an Glaserfelds Konstruktivismus ersticken hat meine Wenigkeit ein ähnlich anstrengendes Programm für die nächsten Wochen: Hans Magnus Enzensberger. Baukasten zu einer Theorie der Medien. (lesen + Hausarbeit)
Dabei will ich gar nicht in den Einstellungen fummeln, sondern Andalusien rühmen. Verlässt man Cadiz bewegt man sich weiter südlich immer an der Küste entlang in Richtung Tarifa und dann nach Gibraltar. Auf dem Weg dorthin darf man auf keinen Fall wunderschöne unverbaute Strände verpassen. Tarifa selbst ist der Surfspot, wie man sich ihn vorstellt. Nur Surfer Bars und die obligatorischen Shops. Zerfetzt einem der extrem starke Wind das Segel, kann man sich dort schnell ein neues besorgen. Weiter geht`s nach Gibraltar. Vorher übernachtet man aber. Und zwar nixcht in Algeciras, wie wir erfahren mussten. das ist nämlich eine wunderschöne Industrie-Stadt und vom Fenster des Hotels blickt man zwar auf Gibraltar, aber auch auf Unmengen von Frachtschiffen, die auf die Einfahrt in den dementsprechend hässlichen Hafen von Algeciras. Egal, wir waren eh` hundemüde. Gibraltar ist Ausdruck eines längst vergangenen britischen Kolonialismus. Dort wird er noch zelebriert. Gut, daß man auf den paar Quadratkilometern nicht auch noch links fahren muß. Das war`s dann aber auch mit den Zugeständnissen an den europäischen Festländer. Der Ort selbst ist dermaßen häßlich, daß man ihn am liebsten schnell verlassen würde. Geht aber nicht wegen absolut krankem heftigen Touristen Verkehr in viel zu engen Gassen. Nun ja, wir waren ja auch nicht besser und planten auch noch mit dem Wagen bis auf den brühmten Upper Rock zu kraxeln. Kost`ja nix. Denkste nachdem man auf der extrem schmalen und steilen Straße auf den Felsen den Point of no Return verlassen hat (an wenden ist nicht zu denken), freut man sich über das Schild, das mit einem Preis von sieben Pfund pro Person (!!) das Ereignis nicht gerade versüsst. "I give you the change in sterling". Der Kassierer kann sich sein Grinsen nicht verkneifen. Wir sind stinkig und nehmen uns vor sämtliche Affen auf dem Felsen auszulöschen, was für Britannien, dem Mythos zur Folge, den Untergang bedeutet. Nun ja, wir taten es nicht, denn zeitweise ist es schwer zwischen amerikanischen und britischen Touristen und den Affen zu unterscheiden. Szenen spielen sich da ab. Unglaublich. Wir waren froh, daß der Außenspiegel, über den sich ein besonders fetter Affe abseilte nicht brach und verließen diesen Ort. Bis man an die Grenze zurückgelangt. Rote Ampel, ein Flugzeug startet. Nichts besonderes an und für sich. Dort schon, denn die Startbahn quert Straße und Fußweg. Also Stau Nummer eins und ein krudes Ereignis mehr. Bei der Ausreise wenigstens eine Stunde Wartezeit. Stau Nummer zwei. "Wir bitten Sie, diese Unannehmlichkeit zu verzeihen", liest man auf einem Schild, "Es handelt sich jedoch um eine spanische Schickane gegen Gibraltar. Sie können sich da und da beschweren". Nun seit doch nicht so und vertragt euch wieder. Wollen sie aber nicht. Egal, wir fahren weiter. An der schönen Küste, die leider total verbaut ist. Klar, man kennt vielleicht Malaga oder Marbella. Wenn nicht kann man sich`s leicht vorstellen.
Ein wenig Rätselraten um das Kommentar Problem. Nun ja. Greymatter stellt scheinbar eine Option in den Einstellungen um. Soll er halt, solange man es wieder ändern kann will ich nicht großartig meckern. ↓ 6.11.01 14:00 memo (3)
Meine Herren ! Wieso verschwindet auf einmal mitten in den Monatsarchiven der Link zu den Kommentaren !? |