mittleres Niveau seit 2001 |
↓ 30.07.02 17:55
memo (2)
First Steps in Frankfurt/ West. Versuche in der Medienredaktion Fuß zu fassen und muß dabei aufpassen, nicht im eigenen Saft auszurutschen, der bei 30 Grad Innentemperatur selbst bei Schlacksen wie mir tropft. Hineingerutscht auf unkonventionellem Wege; ohne jahrelange freie Mitarbeit, abgeschlossenes Studium und schlangestehen für das Volo. Aber ich bin ja nur Praktikant. Stellt sich die Frage nach der Perspektive eines solchen Vorgehens, schließlich habe ich es mit Kollegen zu tun, die den langwierigen Weg gegangen sind. Also, schön den Ball flach halten, maximal ein, zwei Tage vorausschauen und in die Hierarchien einfügen. ↓ 25.07.02 20:15 memo (0)
"Nee, alkmäßig hab` ich mich ausgetobt." Szene vorm Penny Markt. Auf dem Boden zehn Typen neben rund 30 Dosen Pils.
Elementarteilchen - Kutter - Start Over ↓ 25.07.02 12:02 memo (0)
Dass die De:Bug in der Uni Bib ausliegt freut mich sehr - auch noch, wenn ich nach dem Lesen die stets HKS-verschmierten Fingerchen gewaschen habe.
"Napster was only the beginning. the nineties of the net are over. Let's move on. " ↓ 23.07.02 11:06 memo (0)
Fantastic Voyages - und das mit dem Zweiten. Gestern lief leider bereits der letzte von sieben Teilen über die "Kosmologie der Musikvideos". Wobei das kleine Fernsehspiel - ein interesanter Sendeplatz übrigens - zumindest in dieser Folge ausnahmslos experimentelle und elektronisch produzierte Formen an Augen und Ohren lässt. Chris Darke, Autor von Light Readings, ist Spezialist für experimentelle Film und zeitgenössische Clip-Kunst. Diskutiert wurden Formen der Chemical Brothers, Aphex Twin, Orbital, Coldcut und Roni Size. Alle Links verweisen auf entsprechende Videobeispiele. ↓ 18.07.02 17:29 memo (3)
Heute bei Bochum-Total: 2Raumwohnung mit der guten Humpe-Frau. Popmusik oder hörbare Elektronik? Oder beides? Bin gespannt.
Ein wenig gähnende Leere auf diesen Seiten, was vor allen Dingen im organisatorischen vor und zurück des Autors zu liegen scheint. Die Wirtschaftsklausur liegt also weit, weit hinter mir. Sie war am Montag und ich bin froh, mich nicht mehr mit ach so treffsicheren Strategieentscheidungen von Medienunternehmungen befassen zu müssen. 50 Scheiben hatten wir, die nach kanpp drei Stunden weg waren. Etwas angemüdet sitzt man dann weiter am Feuer, döst ein, schläft ein... Bis uns um 8 Uhr der Regen weckte... Hier lässt`s sich echt aushalten.... ↓ 15.07.02 10:58 memo (0)
Blogrolling im Test beim Gegenfüssler ↓ 12.07.02 20:36 memo (0)
6. Etappe. Forges-les-Eaux-Alencon: Gesamtklassement ↓ 11.07.02 23:29 memo (0)
5. Etappe: Soissons - Rouen. Gesamtklassement ↓ 11.07.02 0:37 memo (0)
Das Universum (von anderen Bibliothek genannt) setzt sich aus einer unbestimmten, womöglich unendlichen Anzahl sechseckiger Galerien zusammen, mit weiten Entlüftungsschächten in der Mitte und sehr niedrigen Geländeeinfassungen. Von jedem Sechseck kann man die unteren und oberen Stockwerke sehen, in nicht endender Folge. Auf jede Wand jedes Sechsecks kommen fünf Büchergestelle; jedes Gestell umfasst zweiunddreißig Bücher von gleichem Format; jedes Buch besteht aus einhundertundzehn Seiten, jede Seite aus vierzig Zeilen, jede Zeile aus achtzig Buchstaben von schwarzer Farbe. Als bekannt wurde, dass die Bibliothek alle Bücher umfasse, war der erste Eindruck ein überwältigendes Glücksgefühl. Alle Menschen wussten sich Herren über einen unversehrten und geheimnisvollen Schatz. Auch erhoffte man sich Aufklärung über die grundlegenden Geheimnisse der Menschheit: den Ursprung der Bibliothek und der Zeit. Es gibt amtliche Sucher, Inquisitoren. Ich habe gesehen, wie sie ihres Amtes walteten: sie machen immer einen strapazierten Eindruck, sie reden von einer Treppe ohne Stufen, die sie um ein Haar umgebracht hätte; sie reden mit dem Bibliothekar und unterhalten sich über Galerien und Treppen; manchmal greifen sie nach dem nächststehenden Buch und blättern darin, auf der Suche nach Schimpfworten. Offensichtlich hat keiner Hoffnung, irgend etwas zu entdecken. Die bar der Ehrfurcht sind, versichern, dass in der Bibliothek der Unsinn an der Tagesordnung ist und dass das Vernunftgemäße (ja selbst das schlicht und recht Zusammenhängende) eine fast wundersame Ausnahme bildet. Diese auf den ersten Blick zusammenhanglosen Fügungen entbehren gewiss nicht einer kryptographischen oder allegorischen Rechtfertigung. Ich bin außerstande, eine Kombination von Schriftzeichen auszuhecken - dhcmrlchtdj - , die in der göttlichen Bibliothek nicht bereits vorgesehen ist und in irgend einer ihrer Geheimsprachen einen schrecklichen Sinn birgt. Sprechen heißt ins Tautologische verfallen. Diese überflüssige und wortreiche Epistel steht bereits in einem der dreißig Bände der fünf Büchergestelle eines der unzählbaren Sechsecke - und auch ihre Widerlegung.
Aus: Jorge Luis Borges, Die Bibliothek von Babel (1941) Dazu auch: NZZ Netzstoff: Der wiedererwachte Traum von der «Bibliotheca Universalis» ↓ 10.07.02 18:53 memo (0)
Ete rutscht auf 39. Jörg Jaksche auf 3. Gesamtklassement nach dem Mannschaftszeitfahren. ↓ 10.07.02 13:31 memo (0)
The World`s famost weblogs. (via nothing but the truth) ↓ 10.07.02 11:49 memo (0)
Muss mir mal wieder einige Notizen machen.
Ganz nette mediengeschichtliche Übersicht. Vom Alphabet über die technischen Bilder zum Computer. Nunja. Die Auflösung der Medien im elektronischen Raum
3. Etappe: Metz-Reims. Und Ete in Gelb! ↓ 9.07.02 9:48 memo (2)
2. Etappe: Luxemburg-Saarbrücken. Gesamtklassement. ↓ 8.07.02 13:41 memo (0)
Mit Sicherheit halten manche Pro Siebens Mission Germany für den letzten Schrei, denn: "Die Reality-TV-Fangemeinde ist ihnen auf den Fersen - im Internet, im TV und auf der Straße..." ↓ 6.07.02 16:57 memo (2)
Hätte ich nicht gedacht, dass TB dermaßen schnell angenommen zu werden scheint. Ich bin gespannt, was sich für Auswirkungen ergeben werden.
Netzstilus - Texte zur Medienkultur ↓ 6.07.02 15:02 memo (0)
Wahrscheinlich eher ein Gimmick, dass bald wieder rausfliegt: Die Printversion. Wieso sollte man Zweizeiler, oder zumindest vergleichsweise kurze Textschnipsel, ausdrucken?
Movable Type Tuning Center: [the girlie matters] tips, tricks and things to do: movable type archives. ↓ 5.07.02 16:25 memo (0)
Gerade stoße ich auf ein Krit Interview mit dem Journalisten Harald Neuber, der sich zur filmischen Dokumentation eines Massakers der Nordallianz an mehrern tausend Taliban, das unter der Billigung des US-Militärs von statten ging, äußert.
Ich weiß nicht, ob`s am Hoster liegt. Bin da nicht so sonderlich bewandert... Die Einträge im Trackback Weblog kann ich mehrmals anpingen , ohne dass ich mehrfach gelistet werde. ↓ 3.07.02 23:25 memo (2)
Hey Nico. Funktionierts? Warum ich allerdings zweimal in der TB-Liste auftauche versteh´ich nicht. Liegt`s am mehrmaligen Pingen? ↓ 3.07.02 23:07 memo (0)
Der dicke Metzler – wahrscheinlich für jeglichen Geisteswissenschaftler das, was für Naturwissenschaftler die Formelsammlung ist.
Diese Umorientierung von einer historischen Betrachtungsweise zur Erfassung synchroner Zustände (das Zusammenwirken von Elementen innerhalb eines Systems, die in einem Zeitraum gleichzeitig anzutreffen sind) basiert auf der Prämisse einer ganzheitlichen, in sich dynamischen Struktur (die Menge der Relationen zwischen den Elementen eines Systems) kultureller Phänomene. Der Strukturalismus ist bestrebt, die Gesamtheit der die Elemente eines Systems verknüpfenden Relationen integrativ (das Ganze wieder herstellend) zu beschreiben, um so die Wesenhaftigkeit in der Struktur festzustellen. Literaturwissenschaftlich ist der Strukturalismus im Cours de linguistique générale Saussures begründet, der prinzipiell zwischen langue (Sprache), die ein vom Sprecher unabhängiges Zeichensystem ist, und parole, der im einzelnen Sprechakt aktualisierten Sprache, unterscheidet.
Lettre ist Europas Kultururmagazin. ↓ 2.07.02 13:49 memo (0)
Talking about Barthes:
Die Bilder lügen immer. Die Digitalisierung und die Krise des dokumentarischen Bildes. Die Angst des Fotografen vor den synthetischen Bildern
Roland Barthes:
Das fotochemische Bild enthüllt kontinuierlich weitere Details, wenn es vergrößert wird, auch wenn es dann körnig erscheint und manchmal verschwimmt. Wenn die digitale Fotografie einmal so weit vergrößert wird, dass ihre Pixelstruktur erscheint, dann wird sie bei weiteren Vergrößerungen nur immer größere Darstellungen derselben Pixel zeigen. Weil das Computerbild eine Folge von Befehlen bezüglich eines Rasternetzes ist, kann es exakt kopiert werden. Mit jeder Kopie eines analogen Bildes gehen Details verloren, weswegen man hier besser von einer Re-Präsentation spricht. Bei der digitalen Übertragung geht nichts verloren, sie sind wirkliche Re-Produktionen. Aus: Fotografie nach der Fotografie. Die Kunst der Posthistoire. ↓ 1.07.02 23:12 memo (0)↓ 1.07.02 19:44 memo (3)
Hallo MT Nutzer. Movable Type erlaubt, verschiedene Blogs mit einer Installation von MT zu betreiben. Das bezieht sich aber lediglich auf Blogs, die innerhalb einer Domain betrieben werden, richtig? |