mittleres Niveau seit 2001
29.09.04 21:40 memo (0)

»Ein fleischfarbenes Bärchen mit nichtssagenden Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht. Meine Tochter spielt und unterhält sich angeregt mit dieser Wurstscheibe« Erfahrungsbericht mit the private meat producer H E Reinert.

29.09.04 9:49 memo (0)

Wenn jemand Herrn Martin ein Winkler-Blog auf die Fußmatte legen würde, ja?. Ein ganz schlichtes. Weiß, mit sanft ordnenden lilafarbenen Linien. Vielleicht der Einband gescannt wie bei Minusvisionen. Das würde mal locker genügen. Dort könnte Winkler im Kollektiv ausprobiert werden (Und es waren ja einige, die auf ihn verwiesen).

28.09.04 13:52 memo (0)

bq. »Basically the artist ranking weights exhibitions by a special algorithm. Each exhibition gains automatically a certain value. These exhibition values are called points. On a yearly basis all artists participating in exhibitions receive the sum of the points of the exhibitions involved. The higher the amount of points for an individual artist, the higher is his rank. The artist with the highest number of points will be the number 1, the artist with the second most points will be number 2 and so on.«

28.09.04 10:11 memo (0)

Murris Mt Ventoux.jpg

28.09.04 10:04 memo (0)

Le col des Fourches et le cirque du Salso Moreno, Alpes Maritimes, 2261m.

24.09.04 11:21 memo (0)

krupp.jpg
»Er kam nach vorne und meine Haare standen zu Berge.«

23.09.04 17:03 memo (0)

»Lieber Herr L« »Einige Informationen für Sie zum Stand der Dinge. Wir hatten ja vereinbart, um den 20. herum das Thema zu fixieren. Im letzten Gespräch hatte ich Ihnen die quantitative Analyse der Feuilletonartikel vorgelegt. Ich habe sie mittlerweile zumindest grob qualifiziert (im Anhang finden Sie die tabellarische Übersicht). Im Grunde gilt es ja nun zu klären, ob meine Arbeit im Sinne einer Theorie des Feuilletons angelegt ist oder ob es sich um eine Untersuchung zur Zirkulationsfähigkeit postmoderner theoretischer Konzeptionen/ Theorien handelt. Ich würde hier gerne wissen, ob wir übereinstimmen: Sicherlich gibt es theoretische Konzeptionen, die zu zirkulieren beginnen. Es gibt in den Texten so etwas wie eine starke Verdichtung von Theorie, die sich in Feststellungen wie „der Theoretiker der Simulation“, „Geschwindigkeitstheoretiker“ o.ä. manifestiert. Festzustellen ist auch, die Fragmentierung von Theorie, wie z.B. die Applizierung der Baudrillardschen Terrorismusausführungen auf die WTC Anschläge. Andererseits wird Virilio aber auch dann herangezogen, wenn der Serienstart von „Fastlane“ angekündigt wird und innerhalb von zwei Zeilen schnelle Verfolgungsaction mit Dromologischem unterfüttert wird. Von halbwegs ernster Auseinandersetzung bis zu Nonsens ist es ein ganz kurzer Weg. Zum Kern: Die (auch nur ansatzweise) theoretische Auseinandersetzung mit entsprechenden generellen Ontologien ist sehr selten. Oft dagegen Namedropping und kontextloses Zitieren als bloßes Ornament. Oft auch im Sinne eines schließenden Bonmots im letzten Abschnitt eines Textes. Ich bin mir nicht im Klaren, ob ich, auch im Hinblick auf das Volumen der Arbeit, erschöpfend und erkenntnisgewinnend arbeiten kann. Was meinen Sie? Festzuhalten bleibt dennoch: Die Theorien und Autoren halten sich im Feuilleton. Auch angesichts der reinen Vielzahl von Texten, freunde ich mich mit der Sichtweise eines regelrechten Feuilleton/ Theorie-Betriebes an, bzw. eine Diskursökonomie des Feuilletons (kann Winkler mit seiner Diskursökonomie (http://wwwcs.upb.de/~winkler/index.html ) hier Pate stehen?). Oftmals sind es externe Ereignisse, die Konjunktur oder Zirkulation in Gang setzen. Ich denke vor allem an die größeren Debatten um „The Matrix“ (Simulation), die WTC-Auseinandersetzungen und den Irakkrieg. Aber auch z.B. das Stattfinden einer von Paul Virilio initiierten Ausstellung zieht eben Viriliotheoretisches nach sich. Die Zirkulation also allein aus dem Theoriedesign, der Argumentationstechnik o.ä herzuleiten erscheint mir vorderhand als nicht ausreichend und nur partiell erklärend. Bezieht man jedoch außertheoretische Impulse mit ein, so ist es nicht weit zu der von Ihnen vorgeschlagenen Theorie des Feuilletons. Sehen Sie das ähnlich? Noch etwas: Wie verhalte ich mich zu den modernen, generellen Theoretikern? Habermas, Enzensberger und Eco wollte ich heraushalten, das hatten wir besprochen. Bliebe Benjamin, den ich im Feuilleton noch nicht komplett analysieren konnte. Mir scheint jedoch auch hier, daß es oftmals das textliche Ornament ist, das zählt. Speziell bei Benjamin kommt hinzu, daß vielfach der Literat, nicht der Theoretiker und lediglich dann und wann die Reproduktion ins Spiel kommt. In der Masse von Benjamin-Feuilletons kenne ich schlicht auch nicht den Literaten. Seine Publikationsliste ist mir - was die Arbeit betrifft - ein wenig zu lang, muß ich sagen. Frau S habe ich auf die elektronische „Zeit“ angesprochen. Ich fürchte jedoch, daß die Entscheidung zu lange brauchen wird, um die Zeit mit ins Boot zu nehmen. Mal gucken. (Ich sehe allerdings gerade, daß online Einiges zu holen wäre)«

22.09.04 16:44 memo (0)

Striker. Obs echt ist? Man weiß ja nie.

16.09.04 15:29 memo (0)

MacBitch [La petit Claudine]

15.09.04 11:28 memo (0)

Frits van Dongen. Kop van Zuid, Rotterdam, 1998: »A highly urbanistic housing grouping built adjacent to the Erasmus Bridge on former docklands now being developed as a new residential and commercial center.«

9.09.04 12:45 memo (0)

This is a web version of Aspen, a multimedia magazine of the arts originally published from 1965 to 1971. Each issue of Aspen was delivered to subscribers in a box, which contained a variety of media: printed matter in different formats, phonograph recordings, and even a reel of Super-8 film.

9.09.04 12:19 memo (0)

Das Rad ist die Ausweitung...

5.09.04 19:56 memo (0)

Strack.jpg

4.09.04 18:16 memo (0)

Langsam rythmisiert Die Zeit meine Verwunderung über sie. Beinahe immerhin, denn ein anachronistisches Modem lutschte zu lang am Code. Der stellte sich dann Ressort-reduziert dar. Egal. Es gibt dort jedenfalls neue Weblogs (Und eines hat den schönen Namen Claras Loft). Auch egal. Vor lauter Zeit-Blogs traut man sich ja fast nicht mehr, z.B. vom Papierfeuilleton zu berichten. Hab mich aber trotzdem durchgerungen; Christian Schüle`s »psychosoziale Landvermessung der Unvereinigten Staaten« ist nämlich ein richtig schöner Text. Lesen Sie ihn nur.

1.09.04 9:18 memo (0)

Dankenswerte Informationen zu Jan Svankmajer`s Animationsfilmen bei Random Items. Ganz hervorragend sein dreiteiliger Kurzfilm Dialog. Sachliche Synthese scheint dort als Assimilationsvorgang. Und unheimlich kreative Techniken des Morphens; nicht um des Tricks Willen (Technik ist da und will genutzt werden), sondern als argumentatives Mittel, so schien mir wenigstens.

1.09.04 8:52 memo (0)

mit Techno-Hermeneutiken